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LONGi und NIO betreiben Batteriewechselstation mit Solarstrom

In Xingxingxia versorgen Photovoltaik und Speicher laut LONGi eine NIO-Wechselstation ohne Stromnetz. Für Österreich bleiben wichtige Fragen offen.

Von SolarWorld Redaktion ·

Eine Batteriewechselstation abseits des Stromnetzes: LONGi meldet für den 23. September 2026 die Inbetriebnahme eines gemeinsamen Projekts mit NIO in Xingxingxia an der chinesischen Autobahn G30. Nach Herstellerangaben liefert ausschließlich Photovoltaik die Energie.

Mobile Solaranlage trifft stationären Speicher

Die Anlage verbindet LONGi BLOCK mit einem H2D-Speichersystem aus der OneNexus-Serie. Für H2D nennt LONGi 261 kWh Kapazität und 125 kW auf der Wechselstromseite. Der Speicher nutzt Lithium-Eisenphosphat-Zellen und soll tagsüber Energie aufnehmen sowie nachts bereitstellen.

Auch die Grenzen des Betriebs sind interessant: Bei anhaltender Bewölkung und 40 Prozent Ladezustand aktiviert das System laut Hersteller einen Notfallmodus; 20 Prozent bleiben für kritische Verbraucher reserviert.

Was sich daraus für Österreich ableiten lässt

Das Projekt ist ein Praxisbeispiel für die Verbindung von PV, Speicher und Elektromobilität. Ein Nachweis für uneingeschränkten Ganzjahresbetrieb in Österreich folgt daraus nicht. Die Mitteilung enthält keine vollständige Jahresbilanz, keine belastbare Zahl täglicher Batteriewechsel und keine genaue PV-Gesamtleistung. Für eine Übertragung wären lokale Wintererträge, Lastprofile und Reserven zu berechnen.

Die Betriebsangaben stammen von LONGi; unabhängige Langzeitmessungen und konkrete österreichische Angebote sind damit nicht belegt.

Quelle: LONGi, chinesische Originalmitteilung vom 2026-09-23.

Quellen

  1. 隆基×蔚来 | 全球首座零碳离网光储换电站正式上线 (23.09.2026) – Herstellerangabe

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